Hexenküche: Die Rezeptsammlung zur alternativen Herstellung von Alltagsprodukten.

 

1000 Haushalt-Tipps aus der Hexenküche Teil 2

1000 Haushalt-Tipps aus der Hexenküche

Tipp 101 bis 200

101. Raupen an Beerensträuchern und Gemüsen.

Man bespritzt die Pflanzen mit Schmierseifenwasser.

102. Blattläuse und Raupen an Beerensträuchern tötet man

durch ein starkes Übergießen der Sträucher mit einer Lösung von 80 g Alaun in kochendem Wasser, verdünnt mit 20 Liter kaltem.

103. Stachelbeerraupen verschwinden spurlos

durch Bestreuen feuchter Sträucher mit Tabak-Asche oder Ruß.

104. Selbstbereiteter wirksamer Raupenleim.

3 kg Kolophonium und 0,2 kg Bienenwachs werden geschmolzen. Dann werden 1,5 kg Spindelöl, 1 kg Tran und 0,2 kg Viskoseöl für sich gemischt und hinzugefügt.

105. Ein anderer guter Raupenleim:

1 kg Fichtenharz, 1 kg Kolophonium, 400 g Stearinöl, 400 g Schweineschmalz und einen guten Schuß venetianisches Terpentin im Wasserbad oder auf schwachem Feuer gut zusammenschmelzen.

106. Oder eine ganz einfache wirksame Mischung:

2 kg Kolophonium und 1,3 kg Stearinöl zusammenschmelzen.

107. Die beste Mottenfalle

ist eine Pappschachtel mit Deckel, an deren Seiten einige Fluglöcher (2-3 cm Durchmesser) eingeschnitten sind. Hinein legt man Wollstoffreste, die nachts die Motten anlocken. Erfolg: erstaunlich. Den Inhalt wöchentlich kurz auskochen, so daß die Motten mit Brut getötet werden, und wieder verwenden.

108. Ein unauffälliges Mottenmittel:

Terpentinöl in die Kästen bringen!

109. Pelze bleiben im Sommer von Motten frei,

wenn Sie gepulvertes Alaun hineinstreuen. (Leicht entfernbar.)

110. Kleider und Anzüge werden angenehm eingemottet,

indem man kleine Stücke Panamarinde in die Taschen legt.

111. Naphtalingeruch aus eingemotteten Sachen entfernen.

Das Verkehrteste, was man tun kann, ist, die Kleider usw. nach Herausnehmen aus der Mottenkiste in die frische Luft zu hängen, denn Naphtalin ist eine Kohlenwasserstoffverbindung, die gerade in der Wärme am flüchtigsten ist. Richtig also: die Sachen an den Ofen hängen.

112. Holzwürmer: man spritzt Benzin in die Bohrlöcher

und verschließt diese. Die Benzingase töten die Holzwürmer.

113. Holzwürmer lassen sich fangen.

Man legt nahe unter die Löcher Eicheln, deren Geruch sie anzieht.

114. Blattläuse an jungen Rosentrieben usw.

Man siedet Zigarrenstummel und andere Tabakreste und bespritzt mit dieser Tabakbrühe die befallenen Triebe.

115. Vernichtung des Erdflohs.

Man bestreut die Beete wiederholt mit Sägemehl und Torfmull. Ein Brett bestreicht man mit Fliegenleim. Zwei Personen tragen es, an jedem Ende anfassend, über die Beete, Leimseite nach unten, dicht über den Pflanzen. Die Flöhe springen den Leim an.

116. Holzasche (bei trockenem Wetter gestreut)

schützt die Pflanzen vor Erdflöhen und anderem Ungeziefer.

117. Ungeziefer an Hunden.

Man gießt auf Handvoll Wermutskraut 3 Liter kochendes Wasser, läßt 8 Stunden zugedeckt stehen und badet dann den Hund in dieser Abkochung. Mit frischem Wasser wird er nachgewaschen.

118. Grünspan beseitigen. Der grünliche Beschlag

auf Metallen, eigentlich fälschlich als Grünspan bezeichnet, wird am besten dadurch entfernt, daß man die Stellen über einer Spiritusflamme stark erhitzt und dann abreibt.

119. Apfelsinenschalen sind vorzüglich zum Reinigen

von Emaillegefäßen, Ausgüssen, Badewannen und Porzellan.

120. Soll ein Zimmer desinfiziert werden,

so wischt man mit Wasser auf, dem Terpentin zugesetzt ist.

121. Wasserflaschen, die durch eisenhaltiges Wasser unklar

wurden, säubert man, indem man viel Zeitungspapierschnitzel hineintut, mit kaltem Wasser füllt und einen Tag stehen läßt.

122. Den Fußboden undurchdringlich machen.

Die Dielen mit in Petroleum gelöstem Paraffin bestreichen.

123. Feuersicherer Anstrich für Holz.

Man quellt 50 g Leim in Wasser, löst ihn in 7 Litern heißem Wasser auf, setzt 500 g Borax, 800 g Chlorammonium und 20 g Chlorzink zu. Mit dieser Mischung das Holz anstreichen.

124. Kesselstein - soll nicht sein!

Geschirre mit Essig auskochen! Aluminiumtöpfe mit stark verdünnter Salpetersäure auswaschen.

125. Der Schlüssel dreht sich schwer?

Sie müssen ihn mit Paraffin einwachsen.

126. Mattgewordene Kacheln erhalten wieder Glanz

durch Abreiben mit Zeitungspapier, das mit einer Salmiaklösung getränkt ist.

127. Rostige Eisenteile von Öfen oder Herden

reibt man mit heißem Öl ab.

128. Kupfergeschirr wird sehr schön blank

durch Abreiben mit dem Fensterleder nach dem Spülen.

129. Wachstuch reinigt man

mit einem mit Petroleum getränkten Wollappen.

130. Richtiges Putzen von Bronzegegenständen.

Man bürstet sie mit Zichorie, die mit etwas Wasser gemischt ist, lüftet sie, spült gut ab und trocknet sie am Ofen.

131. Wie man Nickelgegenstände putzt.

Zunächst reinigt man sie mit Seifenlauge, dann poliert man mit Schlemmkreide, die mit Brennspiritus benetzt ist.

132. Rost auf Nickel.

Man bestreicht die Stellen mit einem dicken Öl und reibt nach drei Tagen mit einem mit Salmiakgeist befeuchtetem Tuch ab.

133. Flecke auf Metallgegenständen

entfernt eine dicke Masse aus Zigarrenasche und Petroleum.

134. Messing läuft nicht mehr an,

wenn man es nach dem Putzen mit Wienerkalk abreibt und dann etwas Zaponlack aufträgt.

135. Ein vorzügliches Putzmittel für Silbersachen

ist Schlämmkreide, die mit Spiritus zu einem dicken Brei angerührt wird.

136. Hat man kein Silberputzmittel zur Hand,

so legt man das Silber einige Minuten in eine Lösung von 1 Liter Wasser, 4 Teelöffeln Salz und 4 Teelöffeln Soda. In Seifenwasser nachwaschen und mit einem Leder polieren.

137. Das Messer riecht nach Zwiebeln?

Man zieht es mehrmals durch eine rohe Mohrrübe.

138. Backbleche voller Krusten von Obstkuchen

sind leicht gereinigt, wenn man sie nachts ins Freie oder in einen feuchten Raum stellt. Am nächsten Morgen läßt sich die inzwischen weich gewordenen Kruste mit Papier leicht abstreifen.

139. Ölgemälde auffrischen.

Man reibt das abgestaubte Gemälde mit einer halbierten rohen Kartoffel langsam ab und schneidet die schmutzig werdende Scheibe jeweils ab, bis die Kartoffel sauber bleibt. Dann mit feuchtem Schwamm leicht nachwischen und trocknen lassen.

140. Wer an Ölgemälden Glanz liebt

und es lange erhalten will, überzieht es mit Bilderfirnis.

141. Beim Flaschen-Reinigen

wenden Sie einmal dieses neue Mittel an: man spült die Flasche zunächst aus, füllt sie dann halb mit Wasser und tut eine Handvoll Kohlenstaub hinein. Hierauf kräftig schütteln. Nachspülen. Sie ist dann vollständig sauber und zugleich geruchfrei.

142. Der Ofen qualmt im Sommer im Ergeschoß?

Das liegt oft daran, daß Ihre Mitbewohner in den oberen Stockwerken im Sommer und besonders in den Ferien weder Herd noch Badeofen anheizen, so daß die Esse kalt ist, der Rauch niedergehalten wird und zurückschlägt. Abhilfe: zunächst eine "Papierwisch" anzünden (in hartnäckigen Fällen mit Spiritus oder Petroleum getränkt) und in die Esse zur Öffnung hineinstecken, so daß die Luft angewärmt wird und der Rauch seinen Weg nach oben findet.

143. Metallstempel reinigen.

Man drückt sie in heißen Siegellack und läßt sie darin stehen bis zum Erkalten. Beim Herausziehen sind sie wie neu.

144. Kristall und Glas werden wesentlich klarer

beim Waschen, wenn man etwas Borax ins Wasser tut.

145. Wasser- und Biergläser,

von denen das eine fest im anderen sitzt, lösen sich augenblicklich, wenn man das untere in heißes Wasser stellt und in das obere kaltes Wasser hineingießt.

146. Korken aus dem Flascheninnern entfernen.

Ein Bindfaden wird derart eingeführt, daß man die zwei Enden in der Hand behält. Flasche dann umstülpen, so daß der Kork in die Schlinge gerät, und ihn mit kurzem Ruck herausziehen.

147. Als Zentimetermaß-Ersatz fungiert ein Streichholz.

Es ist nämlich immer 4 1/2 Zentimerter lang.

148. Kämme reinigt man bei weitem am besten

durch Aufdrücken auf die Borsten einer neuen Schuhbürste.

149. Brüchigwerden von Kautschuk verhindert man

durch zeitweiliges Einlegen in eine 3%ige Karbolsäurelösung.

150. Zu starkes Zudrehen des Leitungshahnes hat Folgen!

Die Dichtungsscheibe leidet und die Leitung tropft später.

151. Zum Aufbewahren von Knöpfen, Ösen und anderen Dingen,

die sich gern irgendwo "verkriechen", ist eine große Sicherheitsnadel sehr geeignet, in die sie gereiht werden.

152. Um an Geweihen und Gehörnen die Bräunung

zu erhalten, bepinselt man sie mit übermangansaurem Kali, das in Wasser aufgelöst ist. Der meist hellere obere Teil der Gehörne und Geweihe bleibt unberührt, weil Bräunung an dieser Stelle oft die Vermutung einer Nachahmung aufkommen läßt.

153. Um Gehörne und Geweihe vor Wurmstich zu bewahren,

bürstet man sie mit lauwarmem Wasser ab und überpinselt sie nach Einziehen der Feuchtigkeit mit Petroleum.

154. Blindgewordene Stellen auf Möbeln, Türen usw.

beiseitigt man durch Einreiben mit einer Mischung aus 1 Teil Leinöl und 1 Teil Zitroneöl (unverdünnt). Gut nachpolieren!

155. Alten Glaserkitt aufzuweichen.

Man bestreicht ihn mit Petroleum oder legt ihn in solches, wenn er los ist. In wenigen Stunden ist er wieder wachsweich.

156. Die Kaffeemühle.

Sie muß bisweilen gründlich gereinigt werden. Am besten: indem man feinen Sand wie Kaffee durch die Mühle gehen läßt, der alles Unsaubere fortnimmt und keinesfalls Spuren hinterläßt.

157. Sicherung der Flurtür gegen Einbrecher.

Nehmen Sie einen nicht zu dünnen Draht, 25 - 35 cml lang, und biegen Sie ihn zu einer Sperrgabel, ähnlich einer Haarnadel. Nun hängen Sie die fertige Sperrgabel über die Klinke und schlingen die beiden Enden um den Ring des Schlüssels, den Sie im Schloß stecken lassen. Es läßt sich jetzt der Schlüssel von außen weder herumdrehen noch herausstoßen. Diese Sicherung gegen Einbrecher ist ideal und kostet nichts.

158. Bleistiftschrift verwischt nicht,

wenn man das beschriebene Papier in abgerahmte Milch taucht.

159. Risse in Linoleum werden gut beseitigt,

indem man sie mit Hartparaffin ausgießt.

160. Lack für Korbwaren und Holz.

Man löst gepulverten Siegellack in Weingeist auf.

161. Besonders gute Holzpolitur.

Schmelzen Sie 100 Teile Kopallack, 400 Teile weißes Wachs und setzen Sie 750 Teile Terpentinöl zu.

162. Gemauerte Flächen verputzen.

1 Teil Zement wird mit 2 Teilen Sand gemischt. Der Sand muß ganz trocken sein und aufs innigste mit dem Zement vermengt werden, ehe Wasser zugefügt wird.

163. Anstrich für feuchte Kellerwände.

93 Teile Ziegelmehl und 7 Teile Bleiglätte rührt man mit Leinölfirnis zusammen zu einer dicken, gerade noch streichbaren Masse. Der Anstrich wird in drei bis vier Tagen hart und verhindert das Durchdringen von Feuchtigkeit.

164. Wenn Sie etwas derbes nähen,

wie Leder, Läuferstoffe, Gamaschen, Filz, dann den Faden mit Paraffin einwachsen. Die Naht wird dreifach haltbarer.

165. Maurerarbeiten sind auch bei Frostwetter

ausführbar, ohne daß der Mörtel gefriert, wenn man ihn mit lauwarmem Wasser anmacht, in dem kalzinierte Soda aufgelöst ist (auf 12 Liter Wasser 1 kg Soda).

166. Papier klebt besser auf Metall

nach vorherigem Abreiben des letzteren mit Zwiebelsaft.

167. Ungestrichene Fußböden,

die infolge der Benutzung unansehnlich wurden, darf man nicht mit Seifenwasser scheuern, sondern man nimmt 3 Teile weißen Sand mit 1 Teil gelöschtem Kalk und bürstet sie hiermit mit der Scheuerbürste. Der Fußboden wird wieder schneeweiß.

168. Leder- und Riemenschmiere. (Tadellos.)

100 g Schweinefett, 100 g Palmöl, 200 g Rizinusöl und 100 g gelbes Zeresinwachs auf mäßigem Feuer zusammenschmelzen.

169. Flaschen-Glasstöpsel und Karaffen-Glasstöpsel

setzen sich nicht fest nach leichtem Einreiben mit Öl.

170. Verstopfte Ausgüsse, verstopfte Toiletten.

Man löst ca. 1/2 kg Seifenstein in 2 Litern kochendem Wasser, gießt die Lauge ins Becken und wartet zwei Stunden, bis sie sich durch den Schmutz hindurchfrißt. Dann heiße Sodalösung nachgießen und zuletzt mehrere Minuten kaltes Wasser durchlaufen lassen.

171. Wo ist der Korkenzieher?

Ist er nicht auffindbar, so dient als Ersatz eine große Schraube, an deren Kopf ein starker Bindfaden befestigt ist.

172. Bettfedern gründlich reinigen.

Man weicht sie 3-4 Tage in schwacher Lösung von kohlensaurem Natron in Wasser ein. Dann gut abtropfen lassen, in reinem Wasser nachwaschen und auf Netzen oder Sieben trocknen.

173. Selbstgefärbte Stoffe

färben bekanntlich leicht ab. Man wäscht sie daher bei der Wäsche vorsichtig in Essigwasser.

174. Nagelbürsten soll man

ab und zu in kaltes Essigwasser legen, um die Seifenreste, die die Bürste weich und unbrauchbar machen, zu entfernen.

175. Wenn die Nachttischuhr oder der Wecker

nachts zu laut ticken: man stülpt ein Glas (z.B. ein Einmachglas) über die Uhr, und das Geräusch ist verschwunden.

176. Abgenutzte Eichenmöbel auffrischen.

Man kocht in 1/4 Liter Wasser ein hühnereigroßes Stück Wachs und 1-2 Eßlöffel Zucker, streicht die Mischung mit einem Pinsel auf, läßt völlig trocknen und reibt gut nach.

177. Treppenläufer halten länger,

wenn man 2 bis 3 Schichten Zeitungspapier unter sie legt.

178. Lackierte oder ölgestrichene Möbel

nicht mit Seifen- oder Sodawasser waschen! Anstrich blättert ab. Man verwendet eine Abkochung von Panamaholz.

179. Goldsachen, die durch langes Liegen blind wurden,

reibt man mit dem Saft einer Zwiebel ein und läßt sie 1-2 Stunden liegen. Dann mit weichem Lappen abreiben.

180. Durchlässige Stellen am Regenschirm

sind zu beheben durch Eintauchen in essigsaure Tonerde.

181. Gekalkte Wände

reinigt man leicht von Ruß, Staub usw. durch Abreiben mit Knetgummi. Das Abreiben muß in einer Richtung erfolgen.

182. Schmutzige Zimmerdecken reinigt man auf gleiche Weise,

nur führt man hierbei kreisartige Bewegungen aus.

183. Eine durchgebrannte Sicherung

gibt einen ausgezeichneten Messerschärfer.

184. Zum Scheuern heller Fließen besonders erprobt:

1/2 kg billige Schmierseife und 2 Handvoll feine Soda tut man in einen ca. 5 Liter fassenden Steintopf und gießt unter Rühren soviel kochendes Wasser zu, bis der Topf voll ist. Zum Gebrauch eine kleine Menge auf die Fließen spritzen oder dem heißen Abwaschwasser beimengen. Sehr ergiebig und sparsam.

185. Hunde werden von Häuser-Ecken ferngehalten

durch Ausstreuen von etwas Schwefelblumen.

186. Übler Geruch aus dem Ausguß.

Der Ausguß bleibt von Fettablagerungen und schlechtem Geruch frei, wenn man ein großes Stück Soda hineinlegt und das Wasser darüberlaufen läßt.


187. Die selbstgebaute Gartenwalze.

Sie besteht ganz einfach aus einer ausgedienten Tonröhre (1 m oder weniger). Die Röhre wird aufrecht auf ein Brett gestellt, in die hohle Mitte kommt ein Besenstiel, derart lang, daß er 10 bis 15 cm über die beiden Röhren-Enden hinausreicht; das Innere der Röhre wird ausgefüllt mit einer Betonmischung aus Zement, Kies und Wasser, die in einigen Tagen hart wird. An den beiden hervorstehenden Stab-Enden wird dann ein Strick befestigt, und man besitzt die vorzüglichste Gartenwalze.

188. Löcher in Gießkannen

dichtet man mit Siegellack erfolgreich ab.

189. Schlechten, ungepflegten Boden verbessert man

durch Zufuhr von Humus, Torfmull, Kalk, gutem Kompost.

190. Das Säen feinster Samen geschieht leichter

und gleichmäßiger nach Vermischen mit trockenem Sand.

191. Frühe Karotten erreicht man

mit abgeriebenem Samen. Er keimt schneller, weil er sich leichter der Erde anschmiegt als andere Samen mit Bärten.

192. Die grünen Blätter der Kohlrabi nicht fortwerfen,

sie besitzen nächst dem Salat den größten Eisengehalt. Man richtet sie, wie Spinat zubereitet, mit den Knollen mit an.

193. Blaue Kohlrabisorten

sind widerstandsfähiger als die weißen.

194. Wie vermehrt man die Kohlrabi-Ernte im Garten?

Man schneidet die Knollen bei der Ernte so ab, daß an der Wurzel eine Scheibe mit 2-3 Blattwinkeln stehen bleibt; hieraus entwickeln sich 2 bis 3 neue Kohlrabiknollen.

195. Gemüse (außer Bohnen und Erbsen) abends ernten!

Sie haben dann die höchsten Nährwerte und besten Geschmack.

196. Sellerieblätter ernähren die Knollen,

darum darf man sie nicht abknipsen, wie es viele Hausfreuen tun, um frisches Suppengrün zu haben.

197. Alte Kisten sind manchmal unentbehrlich,

man stülpt sie nachts bei Frostgefahr über die Pflanzen.

198. Blumenkohl, Rotkohl, Wirsinkohl, Weißkohl

bleiben von Raupen verschont, wenn sie Tomatenpflanzen zwischen sie setzen (deren Geruch die Schmetterlinge vertreibt).

199. Die Keimkraft alter Sämereien

wird wieder angeregt durch Hineinlegen in den ausgedrückten Saft fauler Äpfel etwa über Nacht.

200. Was mit den vielen Maikäfern anfangen?

Maikäfer, getrocknet und zerstampft, sind wirksamste Düngemittel für Gurken, Tomaten, Kürbis und andere Früchte.