Hexenküche: Die Rezeptsammlung zur alternativen Herstellung von Alltagsprodukten.

 

1000 Haushalt-Tipps aus der Hexenküche Teil 6

1000 Haushalt-Tipps aus der Hexenküche

Tipp 501 bis 600

501. Schönere Kaninchenfelle erzielt man

wenn man Leinsamen mitverfüttert.

502. Erhöhte Legetätigkeit der Hühner

erzielen Sie, wenn Sie frische, süße Magermilch (nur selbstentrahmte Milch) mitverabreichen. Ursache: der Eiweißgehalt.

503. Wer höchsten Hühnerertrag im Winter wünscht,

schaltet abends eine Stunde Licht im Stall ein und gibt nochmals Körner in die Einstreu.

504. Brutnester an dem Erdboden anlegen,

nicht auf Holz oder Steinen. Die natürliche Erdfeuchtigkeit beeinflußt die Küken im Ei günstig. Stets in dunklen Räumen!

505. Die Bruthenne ist mit Insektenpulver

einzureiben, hauptsächlich unter den Flügeln und am Bauche.

506. Durchfall bei Hühnern und Küken.

Holzkohle wird ganz klein geklopft unter das Futter gemischt.

507. Sehr richtige Nesteier stellt man sich selbst her,

indem man flüssigen Gipsbrei in ausgeblasene Hühnereier füllt und sie auf dem Herd oder in der Röhre trocknet.

508. Hühner überfliegen Zäune nicht mehr,

wenn man 15 - 20 cm über der oberen Zaunkante laufend einen dünnen Draht - parallel zu dieser, aber nach der inneren Seite des Zaunes gerichtet - anbringt. Auffliegende Hühner sehen den Draht nicht, fallen zurück und geben die Mühe schließlich auf.

509. "Gänseliesel." Junge Gänse

brauchen Grasweide und Hüteaufsicht. Wo letztere fehlt, stellt man auf die Weidestelle eine Strohpuppe von weiblichem Aussehen (Schürze vorgebunden!), daneben Wassergefäß. Die Gössel (Gänschen) bleiben todsicher in deren Nähe, streifen nicht wahllos umher. Das Gänseliesel wirkt zugleich als Raubvogelscheuche.

510. Laufdraht für Ziegen.

Die Ziege soll einen Laufdraht haben. Es genügt nicht, die Ziege an einen Pflock mit kurzer Kette anzuschließen. Der Laufdraht bietet ihr viel größere Weidegelegenheit: zwischen zwei Eisenpflöcken ist ein starker Eisendraht gespannt, an dem die Ziegenkette hin und her gleiten kann.

511. Auch beim Schweineschlachten unsern Wink beachten!

Die beste Schlachtzeit ist zwischen 2 und 5 Uhr morgens, weil Schweine dann die geringste Lebenstätigkeit zeigen; jede sonderliche Aufregung, die das Tier vor dem Schlachten erleidet, beeinträchtigt die Haltbarkeit des Fleisches. (Grund: bestimmte Säureentwicklungen.) Vor Schlachten dem Tier 20 Stunden Ruhe.

512. Was fängt man mit einer alten Wohnlaube an?

Sehr praktisch kann man aus ihr ein Immenheim machen. Die geschlossene Bewirtschaftung solcher Bienenheime hat viel für sich, besonders durch Ersparnis manchen Arbeitsganges.

513. Roßkastanien entbittern.

Gewöhnliche Roßkastanien werden mit der Schale gekocht, bis der Kern weich wird. Dadurch wir ihnen der Bitterstoff entzogen, der das Kochwasser braunviolett färbt und mit diesem weggeschüttet wird. Sie werden dann geschält, in frischem Wasser weich gesotten und sind für viele Zwecke ein gutes Futtermittel. (Man kann sie beinahe selbst essen.)

514. Entsäuern von Milchkannen.

Milchkannen werden einmal wöchentlich mit rohen Kartoffelschalen ausgekocht, damit sie keimfrei werden und die Milch vor Säuern und Verderben bewahrt wird.

515. Milchflaschen werden wöchentlich

mit dem heißen Kartoffelschalenwasser nur gespült.

516. Risse und Löcher an Wänden und Fußböden

in Nebenräumen füllt man praktisch mit Brei aus aufgeweichten Zeitungen aus, vermischt mit geschmolzenem Tischlerleim.

517. Schutz des Holzes gegen Wurmfraß, Pilzbildung, Schwamm.

Die Hölzer werden in eine gemauerte Grube gelegt, die mit Wasser gefüllt wird. Dann wird ungelöschter Kalk hineingeworfen, durch Umrühren gelöscht und gleichmäßig verteilt. Man läßt das Holz 2 - 3 Monate in diesem Bade liegen.

518. Wenn Sie sich geschnitten haben,

nehmen Sie reinen Baumwollstoff, tauchen ihn in kochendes Wasser und legen ihn auf die Wunde. Das Bluten hört sofort auf.

519. Ein gesundes, wirklich gutes Schlafmittel.

Kurz vorm Insbettgehen einige Speisezwiebeln, in Milch aufgekocht, verzehren! Schlaf kommt schnell. Dieses Mittel, oft angewandt, verleiht übrigens auch eine reine Gesichtsfarbe.


520. Schönheitspflege - auf richtigem Wege.

Auffallend weiche und schöne Haut erzielen Sie, wenn Sie sich täglich einige Male mit einer Lösung von je einem Eßlöffel Glycerin, Honig und Zitronensaft in 1 Liter warmem Wasser waschen. Dies ist ein wirkliches Universalmittel.

521. Trockene Haut

wird durch Waschen mit Seife oft schmerzhaft spannend und rissig. Man nimmt Mandelkleie mit großem Erfolg statt Seife.

522. Bei fettglänzender Haut

helfen heiße Waschungen, heiße Kompressen, Gesichtsdampfbäder; ferner: alkoholische Lösungen. Tagsüber zur Entfernung des Fettes das Gesicht ein paarmal leicht überpudern.

Hinweis von Caillan: Fette Haut darf niemals heiß gewaschen werden oder mit heißen Kompressen behandelt werden. Lauwarmes bis mäßig warmes Wasser ist ideal. Auch darf diese Haut nur mit mild alkoholischen Gesichtswässern behandelt werden!

523. Welke Haut wird rasch wieder straff und frisch

durch Wechselwaschungen. Erst einige Minuten so heiß, wie es zu ertragen ist, dann kurz kalt. Mehrmals wiederholen. Auch Abreiben mit einem Stück Eis hilft sofort.

524. Bei blassem Aussehen:

Bimssteinabreibung! Man reibt mit der glatten Fläche des Bimssteines die angefeuchtete Haut sanft ab. Dann leicht einfetten.

525. Als Ersatz für Hautbräunungsmittel

im Hochgebirge bewährt sich Vaselin-Salbe. (Mit Kölnisch-Wasser kann man sie parfümieren.)

526. Sonnenbrand wird gelindert

durch Auflegen gewaschener Petersilie. Öfter wechseln!

527. Sonnenbrand-Entzündungen

behebt wiederholte Waschung mit Wasserstoffperoxid (max. 3%ige Lösung).

528. Gegen grobe Poren

das gewaschene Gesicht ab und zu mit Zitronensaft einreiben. Es hilft bestimmt.

529. Die Bildung von Runzeln und Krähenfüßen

wird aufgehalten durch öfteres Waschen mit Mandelmilch.

530. Mitesser beseitigt man

durch Trinken rohen Saftes der roten Rüben. Täglich nimmt man ein halbes Wasserglas Saft löffelweise ein.

531. Sommersprossen

bekämpft man mit Zitronensaft. Aber wichtiger ist: schon von März an vorbeugen durch Einreiben mit Lichtschutzsalbe.

532. Puder niemals auf unvorbereitete Haut

bringen, sondern nur auf eingcremte Haut.

533. Vorm Schlafengehen muß Puder

unbedingt entfernt werden (am besten mit Kölnisch Wasser). Hierauf wird die Haut mit Fettcreme eingecremt.

Hinweis von Caillan: Bitte kein Kölnisch Wasser zum entfernen von Puder nehmen. Es enthält zuviel Alkohol, der jede Haut stark austrocknet und rissig macht. Wenn einer Pech hat, kriegt er davon juckende, rote Flecken im Gesicht!

534. Gegen aufgesprungene Lippen

ist eine 10% ige Boraxlösung mit Glycerin ausgezeichnet.

535. Wohlriechender Atem.

Ein Stückchen Zucker mit 2 - 3 Tropfen Lavendelöl läßt man langsam im Munde zergehen.

536. Ein gutes, billiges Mundwasser

stellt man sich selbst her aus einem Teil Arnikatinktur und drei Teilen Wasser.

537. Wirklich schöne Zähne

erzielt man durch Zähneputzen mit warmem Salbei-Tee. Gleichzeitig festigt Salbei-Tee das Zahnfleisch.

538. Blendend weiß werden die Zähne,

wenn man sie wöchentlich einmal mit Kochsalz putzt, das man wie Zahnpulver auf die feuchte Zahnbürste nimmt. Nachspülen!

539. Blonde Haare

erhalten hohen Seidenglanz und einen feinen Duft durch Waschen mit Kamillentee unter Zusatz einiger Tropfen Rosenwasser.

540. Das Haar wird seidenweich und jugendlich

durch eine Ölpackung. Vor jeder Kopfwäsche anzuwenden. Man durchtränkt die Kopfhaut vollständig mit geeignetem Öl, z.B. süßem Mandelöl, und bindet hierauf ein wollenes Tuch um das Haar. Nach einer halben Stunde gut mit Kamillentee nachwaschen.

541. Glanz erhält jedes Haar

durch Zusatz von etwas Essig zum Spülwasser.

542. Zu fettiges Haar

muß genügend oft mit leichtem Sodawasser gewaschen werden.

543. Zu trockenes Haar

wäscht man nur einmal im Monat, reibt es aber öfter mit Olivenöl ein, besonders über Nacht.

544. Gegen Haarausfall

(besonders bei blonden Frauen) helfen Kopfwaschungen mit starkem Kamillentee, regelmäßig durchgeführt.

545. Den Reiz der Augenbrauen

erhöht man durch Einreiben mit Brillantine über Nacht.

546. Die Augenwimpern werden strahlend.

Man fettet ein kleines, weiches Bürstchen mit etwas Creme ein und bürstet die Wimpernhaare, die oberen nach oben und die unteren nach unten.

Hinweis von Caillan: Augenwimpern sollten nicht mit Creme behandelt werden. Das Fett "kriecht" durch die Erwärmung ins Auge. Reizung und Rötung können die traurigen Folgen sein.

547. Schöne geschmeidige Hände

erreicht man, indem man sie nach dem Waschen unabgetrocknet gründlich mit Zitronensaft einreibt, den man in die Handhaut hineinmassiert. (Braucht nicht wieder abgespült werden.)

548. Schweißige Hände

wäscht man oft in lauwarmem Wasser mit einigen Körnchen Alaun als Zusatz. Seife möglichst wenig benutzen!

549. Gegen rauhe Hände:

Eine Handvoll Haferflocken mit kochendem Wasser übergießen, eine Weile ziehen lassen und die Hände darin baden.

550. Rote Hände

wäscht man in lauwarmem Wasser mit reichlichem Borax-Zusatz und einem Zuschuß Kampferspiritus.

551. Zu weiche Fingernägel

reibt man täglich mit Zitronensaft ein.

552. Brüchige Fingernägel badet man abends

in heißem Eichenrindentee. Dann mit Lanolinsalbe einreiben.

553. Ein biliges und hervorragendes Nagel-Polierpulver

ist Zinkoxid. Etwas davon auf den Handballen streuen und daran die Nägel der anderen Hand polieren!

554. Eingewachsene Nägel

beseitigt man, indem man sie mit einem ölgetränkten Läppchen umbindet. Schon am nächsten Morgen sind sie so weich, daß man sie bequem abschneiden kann.

555. Dicke Fußfesseln beseitigt man

durch tägliche Massage von unten nach oben mit Vaseline.

556. Fußschweiß verschwindet

durch Einreiben der Füße mit Essigwasser nach dem Fußbad.

557. Gegen Frostbeulen ein vorzügliches

und schnell helfendes Mittel ist Hasenfett. Man besorgt es sich beim Wildbretlieferanten, schmilzt es und bestreicht damit über Nacht die kranken Stellen. (Im Salbentöpfchen aufbewahren.)

558. Jung bleiben!

Allgemein verjüngend wirkt regelmäßiger Genuß von Knoblauchsaft, der sich immer weitere Anhängerinnen verschafft.

559. Ist ein Mittagsschläfchen nützlich oder schädlich?

Für Schlanke ist es nützlich, da jeder Schlaf der Schönheit dient. Für schwerere Personen ist es nicht zu empfehlen, da dann hauptsächlich die Bewegungs-Unlust erhöht wird.

560. Schlank werden

gelingt nur durch Gymnastik. Jeden Morgen und Abend fünf Minuten das folgende Training: auf Zehenspitzen aufrecht gehen und stehen, Knie anziehen, Beinschwingen, Kniebeugen, Ausstrecken auf flacher Diele, Bewegungen aus der Bauchlage.

561. Entfettungskuren durch Erdbeeren

sind wirksam, wenn man täglich drei starke Portionen roh, ungesüßt ißt und zugleich völlig diät lebt.

562. Gegen zu starke Hüften.

Jeden Abend vor dem Schlafengehen die folgende kleine Übung durchführen: man hält sich, nur mit dem Nachtgewand bekleidet, mit beiden Händen an irgendeinem Gegenstand fest und wirft abwechselnd kräftig die Beine nach hinten. Erfolg: verbürgt.

563. Kritische Tage für die Frau.

Frauen können sich Leiden ersparen, wenn sie rechtzeitig auf die kritischen Tage achten und Leinsamentee trinken.

564. Ein fabelhafter Badezusatz,

namentlich für empfindliche Haut, ist Kleie. 2 - 3 Pfund, in ein Säckchen genäht, für ein Vollbad.

565. Zu heller Puder macht stets alt,

daher eine etwas dunklere Tönung wählen.

Hinweis von Caillan: Es ist genau umgekehrt! Zu dunkler Puder macht alt, nicht zu heller. Immer einen Ton heller als die eigene Gesichtsfarbe, am Besten an der Innenseite des Unterarms testen.

566. Trockene Haut

darf niemals gepudert werden. Sie springt sonst und wird dadurch rauh und häßlich. Man nimmt eine gute Mattcreme.

567. Statt Puderquaste ein Wattebäuschchen

benutzen und oft fortwerfen! Es ist nicht teurer, aber hygienischer und vor allem wirksamer.

568. Allzu hohe Schuhe

führen sehr oft zur Bildung von Hängeleib.

569. Reinen Teint erzielt man

mit Sicherheit durch Trinken von viel frischem Gurkensaft.


570. Viele kleine Leiden - lassen sich vermeiden.

Unerwünschte Haare im Gesicht beseitigt man durch häufiges Bestreichen mit Wasserstoffperoxid (max. 3%ige Lösung). Dadurch werden die Haare bald lichter und brechen ab.

571. Aufgesprungene Hände

müssen nach dem Waschen zum Schutz gegen kaltes Wetter mit ganz feinem Hafermehl bepudert werden.

572. Gegen Zahnschmerzen ist Nelkenöl

ein zuverlässiges Mittel. Je 1 - 2 Tropfen gibt man auf zwei Wattestückchen, von denen man das eine in den hohlen Zahn, das andere ins Ohr der gleichen Gesichtshälfte steckt. Die Wirkung tritt in kurzer Zeit ein.

573. Husten.

Weichselkirschenstiele werden etwas überkocht. Dreimal täglich eine kleine Tasse warm genossen, heilt den Husten.

574. Husten, besonders bei Kindern,

lindern reines Glyerin. (Weil es süß ist, nehmen Sie es gern.) Täglich einige Male teelöffelweise.

575. Wenn Schnupfen und Husten zusammentreten,

dann ist völlige Nahrungsenthaltung häufig von bester Wirkung.

576. Heiserkeit. Besitzt man keinen Inhalator,

so kann man sehr einfach inhalieren, indem man durch einen umgekehrten Trichter den Dampf des heißen Kochsalz-Wassers einatmet.

577. Gegen Ohrensausen

- wenn nicht ernsthafter Art - werden heiße Umschläge angewandt.

578. Haarausfall?

Man kann dem Haarausfall vorbeugen oder ihn bessern durch tägliches sorgfältiges Bürsten und Kämmen: nicht nur nach den Seiten, sondern auch von vorn nach hinten und umgekehrt.

579. Für eilige Leute gegen Haarausfall:

Zweimal in der Woche den Kopfboden mit Kochsalz einreiben.

580. Woher kommt die Glatze?

Hauptsächlich davon, daß die Kopfhaut unbeweglich wird. Daher frühzeitig Kopfhaut massieren und "Kopfhautgymnastik" unternehmen. (Die Kopfhaut selbst bewegen lernen!)

581. Gegen Nasenröte

(die bekanntlich viele Ursachen haben kann) ein fast immer zweckmäßiges Mittel: die Nasenspitze mit einem Wattebausch betupfen, der vorher in sehr heißes Wasser getaucht war.

582. Wer sich müde und abgespannt fühlt,

nimmt zwischen den Mahlzeiten täglich zweimal in wenig Wasser geschlagenes frisches Ei, das beliebig versüßt werden darf. (Aber nicht das Wasser durch Milch ersetzen, da dann das Eiweiß gerinnen und seine Wirkung verlieren würde!)

583. Verdauungsschwäche?

Nach jeder Mahlzeit ein Stückchen Ananas, roh oder eingemacht!

584. Das Hühnerauge schmerzt weniger,

wenn man ein Stückchen Seidenpapier um die Zehe wickelt.

585. Wer an Hühneraugen oder Hornhaut leidet,

eine Radikalkur aber vermeiden will, reibe täglich die verdickten Stellen mit einem feuchten Bimsstein ab. Der lästige Druck verschwindet.

586. Eine wirksame Hühneraugentinktur selbst herstellen.

Man mischt: 10 g Salicylsäure, 140 g Kollodium und 1 g indischer Hanfextrakt. (In einem Fläschen gut verschlossen halten.) Das Hühnerauge wird mit der Tinktur befeuchtet, die durch das Verdunsten des Kollodiums einen luftdichten Überzug bildet. Nach 2 - 3 Tagen löst man die Masse ab, badet den Fuß möglichst heiß und kann das erweichte Hühnerauge herausziehen.

587. Warzen zum Verschwinden bringen.

Man bindet alle sechs Stunden frische Zitronenscheiben auf sie.

588. Ein bequemer anzuwendendes Mittel gegen Warzen:

Über Nacht oder mehrmals am Tage bindet man auf die Warze eine dicke Zwiebelscheibe, die öfter erneuert wird.

589. Warzen an Händen entfernt man

durch Abbinden mit eine Zwirnsfaden. In der Nacht anwenden. Nach mehreren Tagen vertrocknen die Warzen und fallen ab.

590. Stuhlverstopfung

kann in vielen Fällen durch reines Olivenöl behoben werden, von dem man morgens und abends einen Teelöffel voll nimmt.

591. Eine Blutreinigungskur,

auch für Gesunde unbedingt wichtig, jährlich einmal durchzuführen, unternimmt man wirksam und billig durch eine Vierwochenkur mit Walnußblättertee (zweimal täglich eine Tasse).

592. Kopfschuppen.

Man wäscht die Haare mit Lindenblütentee.

593. Asthma.

Morgens, mittags und abends nimmt man einen Teelöffel voll dieser Mischung: 3 Teile geriebenen Meerrettich, 1 Teil flüssigen Bienenhonig.

594. Wo drückt der Schuh?

Um das Brennen der Zehen in neuen Schuhen zu verhindern, legt man ein nasses Leinenläppchen fest in die Spitze des Schuhes. Schon am anderen Morgen ist die Gerbsäure, die den empfindlichen Schmerz verursacht, herausgezogen.

595. Dem Kranken im Bett

gebe man ein buntes oder buntgerändertes Taschentuch. Es verhindert das aufregende Suchen. Ein weißes sieht man schlecht.

596. Eine andere Wohltat für den Kranken:

ein kleines weißbezogenes Kissen zu den übrigen! Äußerst praktisch zum Unterschieben unter den Kopf oder Rücken.

597. Gegen Schlucken hilft:

eine Messerspitze Salz auf der Zunge sich auflösen lassen.

598. Kleine Narben werden ausgeglättet

durch genügend oftmaliges Überreiben mit Bimssteinseife.

599. Müdigkeit und Mattigkeit im Frühling

und im Sommer treiben Sie aus durch leichte Abreibung des Körpers mit Kampferspiritus.

600. Wie bewahrt man Wintervorräte auf?

Äpfel und Birnen legt man auf Holzstellagen mit Rand im Keller, Stiele nach oben, mit soviel Abstand, daß sich die einzelnen Früchte nicht berühren.